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Marco Polo, als der erste europäische Investor in Asien, hat auf seinen Reisen durch diesen Kontinent sehr viel lernen können und vieles von diesem Wissen wieder mit nach Hause gebracht. Die einzigen Kontakte, die es davor zwischen Europäern und Asiaten gab, fanden in den damaligen Metropolen Persiens statt, wo sich Händler aus den beiden Kontinenten trafen. Allein aus diesen Begegnungen Einzelner konnte man sich in Europa noch kein Bild über den asiatischen Kontinent machen.Für die späteren Handlungsreisen waren die Berichte des Marco Polo daher von größter Bedeutung, da man sich auf Grund dieser Informationen auf das, was einen erwartete, gefasst machen konnte. Ein solcher Wissensvorsprung hat seit dem 13. Jahrhundert mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Wenn man etwas über die Kultur und die Eigenheiten seiner asiatischen Geschäftspartner weiß, verhindert man nicht nur, dass man auf das Verhalten des Gegenüber falsch reagiert, man kann von sich aus bereits angepasst auftreten. Bleiben wir bei dem Beispiel mit der Visitenkarte. Wenn Sie eine Visitenkarte erhalten, nehmen Sie diese mit beiden Händen an und betrachten Sie diese angemessen. Wenn Sie die Karte ohne anzusehen wegstecken, bekunden Sie Ihrem Gegenüber mangelndes Interesse an dessen Person.Überreichen Sie nun Ihre Karte, ebenfalls mit zwei Händen und einer leichten, je nach Rang und Stellung nur mit einer angedeuteten Verbeugung. Beginnen Sie mit dem ranghöchsten Gesprächspartner der Gegenseite. Es gibt in Asien die Möglichkeit, in kleine Fettnäpfen zu treten, die einen Geschäftsabschluss wahrscheinlich nicht gefährden werden. Sie können allerdings auch einen solchen „faux pas“ begehen, dass Sie unvermittelt auf die nächste Maschine nach Frankfurt umbuchen sollten. Sie können aber auch sämtliche Klippen mit der nötigen Kenntnis umsegeln und sich so des Wohlwollens Ihrer Gesprächspartner sicher sein.
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